Beckenbodentraining für Männer nach der Prostata-OP 

Eine Prostataoperation stellt für viele Männer einen tiefgreifenden Einschnitt dar. Neben der körperlichen Heilung stehen häufig Fragen zur Kontinenz, zur sexuellen Funktion und zum allgemeinen Körpergefühl im Vordergrund. Denn genau hier spielt der Beckenboden eine zentrale Rolle. In diesem Ratgeber erfahren Sie, warum gezieltes Beckenbodentraining nach einer Prostata-OP sinnvoll ist, ab wann damit begonnen werden kann und wie es helfen kann, die Kontrolle über Kontinenz und Potenz schrittweise zurückzugewinnen.

Warum ist Beckenbodentraining nach einer Prostata-OP wichtig?

Prostata - OP

Bei einer Prostataoperation werden Strukturen im Beckenraum verändert, die eng mit der Funktion des Beckenbodens verbunden sind. Die Prostata liegt direkt unterhalb der Blase und ist von Muskeln und Nerven umgeben, die für Kontinenz und Stabilität der Körpermitte wichtig sind. Nach dem Eingriff muss sich der Körper also neu organisieren. 

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Der Beckenboden übernimmt dabei eine Schlüsselrolle, da er hilft, die Harnkontrolle wiederherzustellen und den Rumpf zu stabilisieren. 
Eine gut funktionierende Beckenbodenmuskulatur kann außerdem dazu beitragen, den unteren Rücken zu entlasten und Fehlhaltungen vorzubeugen.




Ablauf und Dauer:
Die Anwendung erfolgt im Sitzen und vollständig bekleidet. Eine Sitzung dauert etwa 28 Minuten und umfasst bis zu 12.000 Muskelkontraktionen. Erste Veränderungen, etwa ein verbessertes Gefühl für den Beckenboden oder mehr Sicherheit im Alltag, werden häufig nach mehreren Sitzungen beschrieben. Ziel ist eine besser koordinierte und kräftigere Beckenbodenmuskulatur, die dabei unterstützen kann, die Kontinenz schrittweise zurückzugewinnen und die Körpermitte nach der Operation zu stabilisieren.